SINUS

Das Projekt SINUS-Transfer-Grundschule nimmt Bezug auf spezifische Aufgabenfelder innerhalb mathematischer und naturwissenschaftlicher Lernbereiche an rheinland-pfälzischen Grundschulen.

Es orientiert sich an den landesspezifischen Gegebenheiten zur Qualitätsentwicklung in der Primarstufe und an der zunehmenden Heterogenität im Lern- und Leistungsverhalten von Grundschulkindern. Es entwickelt basisbezogene unterrichtliche Handlungskompetenzen.

Die zentralen Zielstellungen des SINUS-Transfer Programms für die Grundschulen in Rheinland-Pfalz liegen darin, den mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterricht an Grundschulen in enger Zusammenarbeit mit und von Lehrkräften weiterzuentwickeln und mathematisch-naturwissenschaftliche Grundkompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern zu sichern.

Die Grundschule Oberwinter fördert anhand von verschiedenen Werkstätten grundlegende Herangehensweisen an naturwissenschaftliche Phänomene, Fragen und Probleme aus dem Bereich des Sachunterrichts.

Schon von klein an sind Kinder neugierig und wollen ihre Umwelt erkunden. Insbesondere naturwissenschaftliche Phänomene werden sehr früh interessiert wahrgenommen, bestaunt und untersucht. Wer Kindern dabei zusieht, wie sie an selbst gebastelten Windrädchen oder Papierspiralen die unterschiedlichen Wirkungen von Luftströmen erproben, wird kindliche, naturwissenschaftliche Neugier nicht anzweifeln.

Um diese Neugier zu fördern, muss naturwissenschaftliches Denken und Handeln frühzeitig in kindlichen Bildungsprozessen verankert werden.

Handelnder und entdeckender Sachunterricht führt Grundschülerinnen und Grundschüler noch stärker an naturwissenschaftliches Denken heran, weil er ihnen neue Wege eröffnet, sich früh und verstärkt mit den Phänomenen der belebten und unbelebten Natur auseinander zusetzen. Er ermöglicht von Anfang an eine noch stärkere Vernetzung einzelner kindlicher Erfahrungsbereiche miteinander.

Er schafft die Vorraussetzungen für vielfältige konkrete Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Sachverhalten und lässt Kinder Phänomene von möglichst vielen Blickwinkeln aus ergründen. Er nutzt kindliche Neugier für naturwissenschaftliche Grundbildung.